Muskuläre Leistenschmerzen – was tun?
Leistenschmerzen können viele Ursachen haben. Ihr erster Weg sollte
zu Sie zum Hausarzt führen. Da kann festgestellt werden, ob etwa Harnsteine,
ein Leistenbruch oder anderes als Ursache infrage kommen. Die Orthopädin
kann mittels Röntgen überprüfen, ob eine Arthrose des Hüftgelenks vorliegt.
Physiotherapeutisch und osteopathisch kann ich schließlich herausfinden,
ob ein muskuläres Problem vorliegt. Wenn ja, ist es zumeist im Sport
entstanden. In der Leistenregion entspringen wichtige Muskeln des Beines:
der Schneidermuskel, der Oberschenkelstrecker, der seitlich am Oberschenkel
wirkende Faszienspanner und schließlich die Adduktoren auf der Innenseite
des Beines. Durch Muskeltests und präzises Betasten kann ich feststellen,
ob es da schmerzhafte Anteile gibt. Das können die Sehnen sein, über
die sich manche Muskeln am knöchernen Becken befestigen. Es können auch
Spannungen im Muskelbauch oder in seiner Faszie sein, die zu einem Leistenschmerz
führen. Auch die Nachbarregionen Wirbelsäule, Bauchmuskeln oder Unterschenkel
und Füße gehören in die Untersuchung, um das Bild zu vervollständigen.
Faszientherapie, spezielle Massagetherapien und Dehnungsübungen können
dann sehr gut helfen. Auf dem Foto sehen Sie, wie Sie mit einer Faszienrolle
Ihren Oberschenkelstreckmuskel pflegen können – eine hervorragende Übung,
auch zur Prophylaxe. Sie kann helfen, muskuläre Leistenschmerzen zu
behandeln und deren Entstehung zu verhindern.
Wenn Sie Fragen dazu haben oder weitere Tipps möchten, rufen Sie mich
gern an.
Ihr Axel Guhse
Meine Gesundheitstipps der Woche finden Sie hier auf meiner Homepage, bei Google, Facebook und Instagram.
Weitere Informationen zum Thema Physiotherapie Sie hier.

Axel Guhse widmet sich mit Physiotherapie, Osteopathie und Life Coaching der Behandlung von Schmerzen körperlicher und seelischer Natur. Sein ganzheitlicher Blick gilt der Gesundheit von Körper, Seele und Geist.